TAGLIATELLE AL NERO DI SEPPIA MIT GARNELEN

 

 

Der Sommer Urlaub ist nicht nur die Sonne, Meer und Chillen. Auch kulinarisch bekommen wir Einiges aufgetischt und mit Fotos oder Videos halten wir auch diese kulinarischen Momente fest. Später soll auch in der heimischen Küche der Urlaub noch mal gefeiert und die Leckerbissen nachgekocht werden. Die Zutaten liegen in dem Kofferraum und das Rezept hat sein Platz im Speicher des Smartphones eingenommen.

Mit großem Enthusiasmus stellen wir uns am Herd an und kochen das nach, was wir in einem Restaurant am Meer so fantastisch genossen haben. Die Familie wartet an der Tafel, und obwohl wir alles, aber wirklich alles gegeben haben, schmeckt es doch nicht so authentisch, wie in der Taverna am Mittelmeer. War es die Urlaubsstimmung, die Meeresluft oder der Wein, was unseren Geschmacks-knospen beeinflusst hat? Warum schmeckt es so anders?

Die Köche geben ungern genaue Rezepturen weiter, denn das Geheimnis, warum es so gut schmeckt, soll uns wieder nochmals an die Orte bringen, wo wir so toll geschmaust haben. Es gibt aber einigen Regeln, die man folgen kann und die Urlaubsküche auch an heimischem Herd schöpfen kann.

 

 

 

Wenn Pasta gekocht wird, dann bitte immer "al dente", also bissfest. Die Nudeln werden mit einer Soße noch mal kurz vermischt und

dadurch noch ein Tick weicher. Verkochte Pasta schmeckt anders als gut.

Pasta niemals mit kaltem Wasser abspülen!

Das gut gesalzte Kochwasser immer aufheben (Teil) und in die Soße nach Bedarf hinzufügen, um die Sämigkeit der Soße zu kreieren.

 

 

Für die Soße immer einige Kräuter (möglichst frisch) parat zu haben. Und bitte keine Angst von dem Knoblauch. Einfach im Olivenöl mit der Schale kurz mit braten und dann entfernen. Die Knoblauchfahne bleibt somit weg. Die frische Petersilie und Peperoncino (Chili Schote) als Basis in der Pfanne mit kochen und später eventuell entfernen. So bekommt die Soße ein Hauch von Das, was nicht definierbar ist, aber was das Ganze ausmacht. Salzen bitte gleich! Das Salz braucht seiner Zeit, um in die Ingredienzen einzudringen. Wenn wir erst am Ende nachsalzen, empfängt der Gaumen das Salz direkt an der Oberfläche der Zutaten, was den Geschmack verändert. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wie Bohnen, die man erst nach dem Kochen salzen sollte, aber die Ausnahmen bestätigen die Regeln.

 

 

Eine Tomatensoße sollte gut gekocht sein. Eine längere Kochzeit verleiht der Salsa mehr Aroma. Um die Farbe und Intensität des Aromas zu verbessern, kann 1 EL Tomatenmark im warmen Wasser verquirlen und in die Salsa hinzufügen.

Wein mit Wein gekocht wird, sollte er nicht direkt auf die Tomaten kommen, sonst wird die Soße richtig sauer. Lieber erst die anderen Ingredienzen mit Wein ablöschen und den Alkohol vorher verdünsten lassen. Jetzt dürfen die Tomaten zugefügt werden.

 

 

REZEPT

 

 

Zutaten (pro Person):

 

70 g Tagliatelle al nero di seppia

100 g Tomaten

1 Knoblauch Zehe

1 Prise Zucker

frische Blätter der Petersilie

1 kleine Chili Schote

6 Garnelen

2 TL geriebener Parmesan

2 EL natives Olivenöl extra

Salz, Pfeffer

 

 

Zubereitung:

 

  1. Garnelen waschen, abtrocknen und mit einer Gabel die Därme entfernen.
  2. 1 EL natives Olivenöl extra in einer Pfanne erwärmen, Knoblauch Zehe kurz anbraten und herausnehmen.
  3. Chili Schote und Blätter der Petersilie hinzufügen und kurz anbraten.
  4. Garnelen hinzugeben und anbraten. Bitte mit der Schale, da ist der Geschmack!  Herausnehmen und warmhalten.
  5. Tomaten würfeln und in der Pfanne 10 Minuten köcheln. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Die Garnelen hinzufügen.
  6. Wasser für Pasta reichlich salzen und die Tagliatelle drin bissfest kochen. Herausnehmen, abtropfen und wenig Kochwasser auffangen.
  7. Tagliatelle mit Soße und Garnelen vermischen, 1 Minute mitkochen. 
  8. Sofort servieren, mit geriebenem Parmesan und gezupften Blätter der Petersilie bestreuen. Mit 1 EL natives Olivenöl extra beträufeln.

 

Das Olivenöl schmeckt am feinsten, wenn es nach dem Kochen zugefügt wird. Eine gute Qualität vorausgesetzt, versteht sich.

Der Parmesan Käse auf einem Fischteller? Selbst der Italiener ist sich nicht mehr sicher. Einige können sich die Nase rümpfen, die anderen feiern die Makrele mit Marzolino Kruste oder den schwarze Sepia Reis mit  Parmesan als eine gelungene Paarung.

In meinem Rezept kommen heute die Tagliatelle vor, also eine Pasta, die ein Hauch vom Parmesan gut verträgt und gibt dem Gericht eine süße Note.

 

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