SÜßKARTOFFELN UND ROTE BEETE HUMMUS

 

Gerade habe ich meinen Raw Kuchen gemixt und in die Backform gepresst. Es war mein zweiter Ausflug in die Raw Kitchen, der erste Beitrag ist hier und der nicht gebackene Boden aus Datteln und Nüssen hat auch fantastisch geschmeckt. Heute habe ich an einem Käsekuchen ohne Quark und Frischkäse herumgebastelt. Seit Wochen bewundere ich die tollen Webseiten der Raw Bakers, die es auf unserer Erde gibt und die Fotos dazu sehen so fantastisch aus, dass ich wieder mal dabei sein wollte. Ich esse gerne und das genießerische Verzehren vom Süßen ist in meiner DNA fest drin und daher kommt auch die Neugier, Neues auszuprobieren oft vor. Die Trends von heute sind vegan und raw zu essen. Wenn die Fotos aus der Zeitung oder ein Beitrag im TV die Zustände bei der Tierzucht zeigen, dann möchte man sofort fleischlos leben. Am besten gleich und sofort! Für einen Moment wird der Mensch menschlich und tierlieb, aber die Momente spielen sich eben in einem kurzen Zeitraum und dann kehrt jeder dahin, wo er vor dem Augenblick stand. So ticken wir Menschen und nicht jeder kann und will dauerhaft vegan leben. Mehr Gemüse zu essen ist tatsächlich gut und trägt bei unserer Gesundheit positiv bei.

Aber zurück zu dem weiteren Trend, der schon eine widersprüchliche Bezeichnung enthält: rohes Backen. Die Rawbewegung ist vorrangig vegan und diese Art des Backens ist aus mehreren Gründen evident gesund. Schon der Begriff raw deutet darauf hin, dass die Inhaltsstoffe erhalten bleiben, denn die Hitze kann hier nichts kaputtmachen, da sie zumal nicht vorhanden ist. Die Raw Küche beansprucht für sich auch nur die besten Zutaten wie Nüsse, Samen, Datteln, Honig, Gojibeeren. Superfoods geben Energie, sättigen und lassen die Heißhunger Attacken auf Süßes blass aussehen. Ob es tatsächlich stimmt, werde ich in meinem Beitrag über meinem Raw Avocado-Schokokuchen bald berichten, aber im Moment weilt das raw Ding erst mal in dem Gefrierfach. Die Nachspeise ist also gesichert, aber vorher komme ich noch zu der heutigen Hauptspeise. Die ist vegan, denn die Süßkartoffeln werden von einem Hummus aus Kichererbsen und Rote Beete begleitet.  Eine tatsächlich leckere Angelegenheit, die zudem auch gesund ist. Ohne das native Olivenöl extra kommt man hier nicht zu Recht, denn das Fett braucht das Gemüse immerhin und das Olivenöl ist als ein super Geschmacksträger nicht nur trendy (vegan), aber auch absolut gesund!

 

Rezepte Vegan Hummus Oligarto

 

REZEPT

 

Zutaten:

 

3 Süßkartoffeln

2 Rote Beete

1 TL Zitronensaft

300 g gekochten Kichererbsen

Thai Basilikum

6 EL natives Olivenöl extra

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung:

 

  1. Rote Beete schälen, vierteln, salzen und auf einem Backblech 30 Minuten rösten. Abkühlen.
  2. Süßkartoffeln gut waschen, abtrocknen und in Scheiben schneiden. Im Backofen auf einem Backblech weich backen.
  3. Kichererbsen, Rote Beete, Basilikum Blätter, Zitronensaft und 3 EL natives Olivenöl extra in einem Mixer fein pürieren. Mit Salz abschmecken.
  4. Kartoffeln aus dem Backofen auf Teller anrichten und mit Hummus sofort servieren.

 

Sweet patatoes  Hummus Recipes
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