UPSIDE DOWN REDCURRANT CAKE

UPSIDE DOWN REDCURRENT CAKE

 

 Es gibt die glücklichen Zufälle, die aus einer guten Idee eine Besonderheit machen können. Und so war es auch mit meinem Upside Down Redcurrant Cake.

 

Aber ich fange da an, wo die Geschichte wirklich ihren Lauf genommen hat. Bei meiner Mama! Meine Mama zu besuchen bedeutet: essen, essen und noch mal essen und eine Gewichtszunahme ist im Programm einfach fest drin. Schon am Vortag fragt meine Mama, was ich zum Mittagsessen am kommenden Tag gerne essen würde. Am Frühstückstisch wird schon die Richtung des Abendessens besprochen und am Mittagstisch geht es weiter, um das Frühstück des nachstehst Tages.

 

Mein Magen dehnte sich schon bei Plaudern vom Essen, aber sich zu wehren wäre zwecklos und auch unberechtigt, denn meine Mama kocht und backt einfach fantastisch. Der Sammelbegriff meiner Mamas Küche könnte sich „genieße und nicht zähle" nennen, denn der Gaumen erfreut sich vom Früh bis zum Abend, aber an die Kalorienzählung darf man nicht eine Millisekunde verschenken. Nach dem Schnitzel mit böhmischem Kartoffelsalat oder Sauerbraten und Dillsahnesoße mit böhmischen Knödeln werden zum Kaffee die Mehlspeisen der feinsten Qualität angeboten. Und so war es auch vor einer Woche, als ich meine Eltern besucht habe.

 

Der Johannisbeerenkuchen war wieder ein Highlight für alle sweet tooths, die man bei uns Leckermäulchen nennt. Der Kuchen war sofort weg und meine Mama hat mir eine Unmenge von Johannisbeeren mitgegeben, damit ich mir zuhause neuen backen kann. Da ich meiner Mama übertrumpfen wollte (eigentlich eine Mission Impossible), dachte ich mir ein Rezept aus dem aus dem, was meine Küche und Kühlschrank angeboten haben.

 

Als der Kuchen im Backofen war, setzte ich mich gemütlich auf meinem Sofa und habe auf MEINEN Johannisbeerenkuchen gewartet. Der Schock kam, als ich ihm aus dem Ofen holte, denn es waren keine Früchte zum Sehen (und es doch waren viele Johannisbeeren)! Mutlos habe ich die Kühlphase des Kuchens unterbrochen und mit dem Messer den noch heißen Kuchen auf Teller hergebracht. Die Oberfläche war ohne rybiz (Johannisbeeren auf Tschechisch), aber dafür angenehm knusprig. Langsam kehrte die Entspannung ein und als gesehen habe, dass fast alle Beeren einfach zum Boden gewandert sind, dachte ich, ok, du hast einen, ziemlich fachgemäßen Upside Down RedcurrantCake gebacken! Soviel zum glücklichen Zufall!

 

 

 

Zutaten:

 

6 Eier

100 g natives Olivenöl extra Leccino oder 150 g Butter

1/2 TL gemahlener Vanille

1/2 TL gemahlener Zimt

200 g Creme Fraiche

200 g saure Sahne

250 g Zucker

1,5 Packung Backpulver

350 g Hartweizengrieß

100 g Kokosraspeln

500 g Johannisbeeren

 

2 Becher Schlagsahne

 

 

 

Zubereitung:

 

  1. Johannisbeeren waschen und trocknen
  2. Backofen auf 180 Grad vorheizen
  3. Eier trennen, Eiweiße mit 50 g Zucker fest schlagen
  4. Eigelbe mit 200 g Zucker, Zimt und Vanille cremig rühren
  5. Creme Fraiche, saure Sahne und natives Olivenöl (flüssige Butter) unter der Eigelbe Masse mischen
  6. Mehl, Kokosraspeln und Backpulver vermischen und zu der Eigelbe Masse zufügen, gut verrühren
  7. Eiweiß vorsichtig mit der Eigelbmasse vermengen, die Johannisbeeren untermengen
  8. Backform mit Backpapier auslegen und den Teig mit Johannisbeeren hinzufügen, glatt streichen
  9. Circa 40 Minuten backen und danach gut abkühlen lassen
  10. Schlagsahne fest schlagen
  11. Kuchen vorsichtig umdrehen, Backpapier abziehen
  12. Mit Schlagsahne servieren

 

 

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