PASTA ZITI MIT SALSICCIA UND ZUCCHINO

PASTA ZITI MIT SALCICCIA UND ZUCCHINO

 

Wie viele Nudelsorten gibt es in Italien?

 

La bella Italia bietet an 600 (oder auch mehr) verschiedene Variationen der Pasta und mindestens die Spaghetti, Farfalle, Rigatoni, Orecchiette, Lasagne, Fettucine, Cappelini, Tortelini oder Linguine kennt fast jedes Kind auch außerhalb Italiens.

 

Aber fangen wir ganz von vorne an: Es gibt die pasta secca - getrocknete Nudeln, pasta fresca - frische Nudeln. Bei der pasta con uovo werden dem Teig noch die Eier zugefügt.

 

Dann unterscheidet der Italiener/die Italienerin zwischen pasta lunga -lange Nudeln, pasta ripiena - gefüllte Nudeln, pasta corta - kurze Pasta, pasta minuta - sehr kleine Nudeln, pasta tubolare - Schlauchnudeln und pasta in nidi - Nudeln Nester.

 

Auch die Oberfläche der Nudeln macht die Nudeln aus. Pasta liscia hat eine glatte Oberfläche, bei der pasta rigata finden wir gerippte Konturen. Aber es reicht noch nicht aus, um die Oberfläche der Nudeln richtig zu definieren. Wie die Pasta gepresst wird, das ist für die Beschaffenheit der Oberfläche der Pasta entscheidend. Wir können es zwar mit dem bloßen Auge nicht erfassen, aber die trafilazione (Pressung) durch die Bronze Formen verleiht der Nudel eine rauere Oberfläche und lässt die Soße besser dranhaften. Die moderne und billigere Düse aus Kunststoff macht die Pasta Ebene glatt und wird bei vielen Nudeln Liebhabern einfach nicht akzeptiert.

 

Weizen ist die häufigste Art des Mehls, die für die Nudeln Herstellung genommen wird. Grano duro, wie Hartweizengrieß in Italienisch heißt, ist auch die klassische Zutat für die italienische Pasta. Sehr geschätzt wird aber auch pasta di grano saraceno - Nudeln aus Buchweizen. Weiter können wir zwischen Nudeln aus Hirse, Reis, Dinkel, Kamut und Kartoffeln wählen.

 

Mit Tomaten (rot), Spinat (grün), Sepie (schwarz) oder Safran (goldbraun) lassen sich die Nudeln auch natürlich färben und bringen mit der richtigen Soße, auch sugo genannt, das Glück nicht nur für den Gaumen, sondern auch für die Augen auf den Teller mit.

 

In meinem heutigen Rezept kommen die ziti, zite vor. Diese Nudelsorte ist in Deutschland noch nicht sehr bekannt und kommt aus Süden Italiens. Es handelt sich um eine lange, schlauch förmige Pasta mit einer glatten Oberfläche und ist etwa größer als Bucatini. Der Ausdruck zito oder zita wird in Sizilien, Apulien, Molise und Kalabrien für fidanzato/fidanzata (Verlobter bzw. Verlobte) genommen. Man kann diese Nudeln vor dem Kochen brechen oder, wie ich es gemacht habe, erst danach schneiden.

 

Buon Appetito!

 

 

 

Zutaten (2 Personen):

 

250 g Pasta ZITI

5 EL natives Olivenöl extra

1 Zucchino

200 g Salsiccia fresca

400 g Tomaten aus der Dose

1 Knoblauchzehe

Basilikum

8 EL geriebener Parmsan

Salz, Pfeffer, Zucker

 

250 ml Milch

25 g Butter oder 3 EL natives Olivenöl extra

30 g Mehl

Salz Pfeffer

Muskatnuss

 

 

Zubereitung:

 

  1. Zucchino in Streifen schneiden, blanchieren, abkühlen lassen und dann würfeln
  2. Butter/Olivenöl in einem Topf zerlassen, Mehl unter Rühren hinein streuen und 2 Minuten anschwitzen lassen
  3. Milch zugeben und die Bechamel Sauce glatt rühren 
  4. Unter ständigem Rühren 3 Minuten weiter köcheln, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken
  5. Dosentomaten und Knoblauch 15 Minuten kochen, mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken. Basilikum schneiden und zufügen.
  6. Salsiccia aus dem Darm drücken, in kleine Stücke schneiden
  7. Zucchinowürfel mit der Salsiccia in einer Pfanne anbraten
  8. Tomatensoße zugeben
  9. Pasta  al dente kochen, abgießen
  10. Backofen auf 190 Grad vorheizen
  11. Pasta mit der Tomatensoße und Parmesan vermischen und in die, mit nativem Olivenöl extra befettete Auflaufform, geben
  12. In dem Backofen 25 Minuten backen

 

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